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Wiesenweg und Streuobstwiese werden reaktiviert

Heute, am 14. Oktober 2017, ist es dann so weit. Ausgestattet mit Werkzeug und Maschinen, aber vor allem mit enormen Tatendrang, geht die Gruppe ans Werk. Zuerst wird der Wiesenweg, der Zugang zur Wewelsburger Streuobstwiese und Teil eines schönen Rundwegs, freigeschnitten.

Anschließend wird die Streuobstwiese gemäht und vom sich stark ausgebreitetem Schwarzdorn befreit. Auch erste Pflegeschnitte an den Bäumen werden vorgenommen.

Am Nachmittag ist aus der verwilderten Buschlandschaft ein kaum wiederzuerkennendes Idyll und heimisches Kulturbiotop geworden.

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Projekt “Wewelsburger Streuobstwiese”

Nach der Auswertung der Dorfwerkstatt war klar: Ein Interessenschwerpunt der Wewelsburger*innen liegt bei Naherholung und naturnahem Wohnen. so entstand die Interessengemeinschaft “Naturerlebnis Wewelsburger Almetal”. Sie hat es sich zur ehrenamtlichen Aufgabe gemacht hat, die Wünsche und Forderungen aus dem Dorfwerkstatt-Workshop auch in die Tat umzusetzen.

Als eines der größeren Projekte steht die Reaktivierung einer im Almetal befindlichen Streuobstwiese.
Am 04. Oktober 2017 wurde daher die jetzige Situation der Streuobstwiese begutachtet.

Zu diesem Zeitpunkt ist die Streuobstwiese im Begriff zu verbuschen. Schwarzdorn (Schlehe) und mannshohe Brennnesseln wuchern auf der Streuobstwiese. Die Obstbäumen haben es schwer sich durchzusetzen. Das Betreten, Ernten oder gar echte Naherholung zu erfahren ist so nicht möglich.

Außerdem zeigt die relativ einseitige Vegetation, dass die Vorteile des Kultur-Biotops Streuobstwiese am schwinden sind. Also höchste Zeit zum Handeln, wenn man den Lebensraum Streuobstwiese in der kulturell geschaffenen Art – mit seiner enormen Artenvielfalt – erhalten will.

Um auch dem Punkt Naherholung gerecht zu werden, soll die Wiese entsprechend hergerichtet werden. Kultur-Naturschutz sowie Entspannung und Austausch in der Natur sollen im Mittelpunkt stehen. Dazu ist auch die Erreichbarkeit wichtig. Da auch der Weg zur Streuobstwiese (Wiesenweg) nur stark eingeschränkt nutzbar ist. Und auch hier die Verbuschung einsetzt.

Ein erste Projektplan wird erstellt. Termine für die ersten Einsätze festgelegt.

Als kurzfristiges Ziel soll Weg und Wiese wieder zugänglich gemacht werden.
Zukünftige Ziele sollen die Pflege des Obstbaumbestands sein. Sowie Erholungsmöglichkeiten geschaffen werden. Aber auch die Weitergabe von Wissen darf nicht zu kurz kommen. Nur so lässt sich dauerhaft und nachhaltig der Erhalt der Streuobstwiese sichern.

Dabei generationenübergreifend aktiv zu sein ist daher genauso wichtig, wie eine gute Vernetzung.